"Das Ziel der totalitären Erziehung war es nie,
Überzeugungen zu vermitteln,
sondern die Fähigkeit,
sich welche zu bilden, zu zerstören."
Hannah Arendt (1906-1975)
Wo alle verstrickt sein werden...
Unter dem ohrenbetäubenden Schweigen der Medien tobt noch ein Krieg von ganz anderer Art. Es ist ein Krieg global agierender Großkonzerne, Regierungen, Militärs und Geheimdiensten gegen die Menschen, ihr Gemeinschaftsleben, ihre Sprache und Kultur, ja gegen die Menschennatur selbst. Jeder Krieg, ob mit Waffengewalt oder ökonomischer Vernichtung oder psychologischem Terror geführt, ist zunächst ein Krieg, in dem Menschen ihrer Freiheit beraubt und gegen andere Völker aufgehetzt werden, um als Verfügungsmasse einer herrschenden "Elite" zu dienen .
Hier geht es nur vordergründig um den "Kampf" rivalisierender Staaten und ihrer Armeen oder wie viele vermuten, um die Waffentests der Rüstungsindustrie. Denn die Zerstörung der Städte im Zuge ihrer Bombardierung von Wohnhäusern, Schulen, Kliniken, Bibliotheken, Museen und Musikhallen sind mehr als irrtümlich angerichtete Kollateralschäden. Auch das Töten und Morden von Zivilisten, die Vergewaltigung von Frauen, die massenhafte Entführung, Misshandlung und Ermordung von Kindern sind keine zu bedauernden Kriegsverbrechen, die kein Staatschef und keiner seiner Generäle hinter der Maske der Betroffenheit gewollt hat. Nein - sie sind der Ausdruck der völligen Verwahrlosung und Verrohung des Menschen, der Auslöschung jeglicher Empathie und als solcher jedem Krieg immanent.
Hat sich schon mal jemand gefragt, weshalb nicht zuerst alle Kinder, Frauen und Zivilisten evakuiert und in Sicherheit gebracht werden, bevor die Bomben fallen? Die Antwort ist genau so einfach wie erschreckend: Weil all dies genau so und nicht anders gewollt ist. Denn es ist die größte Demütigung, die man dem Kriegsgegner zufügen kann.
Wenn alle Dämme brechen, sind der perversen Phantasie des Menschen und dem organisierten Töten keine Grenzen gesetzt.
Unter der erkennbaren Zerstörungswut verbirgt sich aber noch etwas anderes. Denn menschliche Lebensräume sind immer auch Kulturräume. Und so ist jeder Krieg immer auch ein Totalangriff auf historisch gewachsene Lebensgemeinschaften und Kulturen: Handwerk, Sprache, Architektur, Kunst, Musik, Literatur, Sitten und Gebräuche. Alles gehört zur Verhandlungsmasse und in letzter Konsequenz zur Strategie ihrer völligen Auslöschung. Hier geht es nicht mehr um den Sieg über die gegnerische Armee, sondern um die Vernichtung einer Kultur und Zivilisation und die finale Entmenschlichung und Demütigung des unterlegenen Volkes.
Der Genozid beinhaltet mehr als das massenhafte Töten von Menschen. Es ist die gezielte Vernichtung aller Kulturleistungen, die ein Volk hervorgebracht hat. Erst zerstört man seine Häuser, dann raubt man seine Kunstschätze und setzt seine Kathedralen in Brand, dann verbietet man seine Sprache und löscht seine Geschichte aus und schließlich raubt man seine Kinder und zuletzt seine Menschenwürde. Am Ende bleibt nichts mehr übrig, was sich militärisch verteidigen ließe. Und so erweist sich jede Aufrüstung, zu Ende gedacht, als der sichere Weg in die Selbstzerstörung - materiell, kulturell und menschlich.
Kriege bleiben selbst hier nicht stehen. Denn hinter aller Zerstörung entfaltet sich ein Krieg gegen die Natur, die gemeinsame Ökologie der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt. Nichts kann für sich allein existieren. Jede menschliche Gemeinschaft ist eingebettet in dieses Netzwerk des Lebens, ohne das sich keine Sprache, kein Handwerk und keine Kunst entwickeln kann. Alles, was der Mensch jemals hervorgebracht hat, verdankt er dem Reichtum, welche die Natur für jedes Lebewesen bereithält.
Es ist genau dies, die unfassbare Vielfalt des Lebens auf diesem einzigartigen Planeten, die elementare Grundlage jeglichen Lebens, die durch die irregeleitete Menschheit und die Perversion seiner Kriege bedroht ist.
In diesem globalen Krieg entfaltet sich die ganze "Banalität des Bösen" (Hannah Arendt). Denn obwohl alle Verantwortlichen einer gemeinsamen Kriegslogik folgen, fühlt sich kein Einzelner mit seinem Beitrag für das Morden verantwortlich. Auch wenn Generäle, Minister, Techniker, Ingenieure etc. Planspiele für den Krieg entwerfen, wähnen sie sich stets jenseits der "Achse des Bösen", d.h. auf der Seite der "Guten". Das "Böse" sind immer die Anderen. Und wenn all das nicht ausreicht zur Legitimation der eigenen Verbrechen, dann hilft der Rückgriff auf eine höhere Gewalt oder Systemzwänge, die niemand hätte aufhalten oder beeinflussen können.
So bleiben die sozialen, ökonomischen und politischen Akteure auf der Bühne des geschichtlichen Schauspiels das, was sie heute geworden sind: nicht mehr und nicht weniger als die austauschbaren Erfüllungsgehilfen von zerstörerischen Kräften des militärisch-industriellen, digital-finanziellen und medizin-technologischen Komplexes. Die politischen Akteure haben zwar "Namen und Gesicht", jedoch sollte man ihnen nicht allzu viel Aufmerksamkeit widmen. Denn geschichtlich betrachtet, verfügen sie über eine sehr kurze Halbwertzeit, da sie nach jeder Wahl gegen neues Personal ausgetauscht werden. Schon bedeutsamer sind die Personen, welche die internationalen Finanz-, Industrie- und Rüstungskonzerne am Laufen halten. Aber auch sie sind endlich.
Andere Entwicklungen sollten jedoch mehr unsere Beachtung finden, weil sie unserem unmittelbaren Einfluss unterliegen. Denn wo es vordergründig um die Akkumulation von Kapital und Macht oder die Aneignung von Ressourcen in den Händen weniger Großkonzerne geht, entfaltet sich im Verborgenen ein Kampf um die totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch ein Netzwerk digitaler Überwachung. Von der digitalen ID, dem digitalen Impf-und Reisepass über das digitale Zentralbankgeld bis zur "Smart-City" gelangt die Entwicklung an einen Punkt, an dem jeder weitere technologische "Fortschritt" nicht mehr der Verbesserung von Kommunikation, Bildung, Gesundheit und Wohlstand dient, sondern eine Art digitaler Versklavung jedes einzelnen Bürgers zur Folge haben wird.
All dies wird geschehen, wenn wir nicht anfangen, das Spiel zu durchkreuzen, wenn wir nicht anfangen NEIN zu sagen. Wenn es aber so weit kommt, dass Menschen sich nicht mehr leibhaftig begegnen, sondern ihr Verhalten digitalen Anweisungen durch unsichtbare Algorithmen folgt, verwandelt sich jede ihrer Bewegungen, Haltungen, Regungen und Gesten, überhaupt jede Handlung in eine unbewusste, weil reflexhafte Reaktion.
Ihr menschliches Verhältnis zueinander verwandelt sich unbemerkt in ein außerhalb ihrer selbst existierendes Verhältnis von Sachen.
Die bloß digital vermittelte Kommunikation lässt jeden unmittelbaren zwischenmenschlichen Austausch versiegen. Wo aber sämtliche Lebensbereiche digital überwacht werden, haben die Menschen bereits die Kontrolle über ihr Leben verloren.
Der Entfremdung des Menschen von der Natur folgt auf diese Weise
seine Entfremdung von sich selbst als Gattungs- und Kulturwesen.
Wer es immer noch nicht glaubt...
Wer es immer noch nicht glaubt, gehe mal in einen beliebigen Stadtpark und beobachte Mütter oder Väter mit kleinen Kindern. Wenn gemeinsames Spielen und Bewegen allzuoft unterbrochen werden vom ungeduldigen Blick auf den nächsten "Post", die neuen "Likes" und gespeicherten "Streams"; wenn jede ungeteilte Aufmerksamkeit schon im Ansatz von der Hektik des "Wischens" und "Tippens" und "Scrollens" unterbunden wird; wenn schließlich der Ruf des Kindes unter schrillen Klingeltönen verhallt; wenn Eltern gerade dann wegsehen, wo ihr Kind ihnen etwas zeigen will und sie in dem Augenblick weghören, wo ihr Kind etwas aufregendes zu erzählen hat - dann beschleicht einen das Gefühl, dass da irgend etwas nicht mehr stimmt.
Jetzt stelle man sich aber vor, was Kleinkinder wohl empfanden, als sie überall in Gesichtsmasken blickten; als sie übergriffige Tests über sich ergehen lassen mussten; als sie getrennt wurden von ihren Spielkameraden, ihre Großeltern nicht mehr besuchen durften und sogar zu Hause von ihren Geschwistern isoliert wurden; als man auf diese Weise die Angst vor den Mitmenschen in ihren Herzen installierte; als man v.a. Schulkinder zur "Impfung" nötigte und ihnen schließlich mittels Maskenzwang den Atem raubte - die elementarste Regung des Lebens, für die jedes Volk einen eigenen Namen hat: Odem, Ch'i, Prana u.v.a..
Es entfaltet sich ein monströses Verbrechen vor unseren Augen. Ein globales, sozial-psychologisches Experiment, dessen verheerender Ausgang uns noch bevorsteht.
Es ist höchste Zeit, aufzuwachen und uns schützend vor unsere Kinder zu stellen.